Heilung von infizierten Wunden bei Hunden

Wounded dog christopher wooDie häufigste Komplikation bei Verletzungen bei Hunden ist oft eine Infektion, die vor allem bei Bisswunden schmerzhaft sein kann. Die Hunde haben die Tendenz, die Wunden zu lecken und auf diese Weisen von Verunreinigungen zu befreien. Durch die mechanische Einwirkung wird die Blutung gefördert und dadurch werden Schadstoffe aus den Wunden ausgespült. Der Speichel funktioniert dabei als schwaches Desinfektionsmittel, er enthält auch einige heilungsfördernde Enzyme. Im Speichel befindet sich jedoch auch eine Reihe von Bakterien, die die Wundheilung verzögern. Falls die Wunde infiziert ist, kommt es oft zu Juckreiz. In diesem Fall können die Hunde die Wunde nicht nur lecken, sondern auch beißen oder kratzen. Falls der Juckreiz zu intensiv ist, können sich die Tiere weitaus ernstere als die ursprüngliche Verletzung zuziehen. Dadurch wird der Heilungsprozess beim Hund verzögert, Infektionem werden nicht unterdrückt, sondern im Gegenteil von Mikroorganismen aus der Mundhöhle oder aus den Krallen befallen; aus einer akuten wird dann eine chronische, schlecht heilende Wunde.

Die oben angeführten Eigenschaften werden beim Präparat Anigran durch zwei Stoffe gewährleistet. Hyaluronsäre, die die Wunde befeuchtet, geeignete Bedingungen zur Geweberegeneration in der Wunde bildet und den Heilungsprozess der Wunde am Hundekörper auf natürliche Art dadurch unterstützt, dass sie gemeinsam mit Wasser die heilende Wirkstoffe aus den Geweben um die Wunde anzieht. Weiterhin wird die Bildung hässlicher Narben reduziert. Während des Heilungsprozesses verhindern die Eigenschaften der Hyaluronsäure (deren Wasseraffinität), dass der Verband auf der Wunde klebt, was der Kranke vor allem bei Abnahme der Wundabdeckung zu würdigen weiß. Zur wirksameren Alternative der Wundheilung gehört die feuchte Heilung. Hierbei wird die Wunde immer feucht gehalten, die natürliche Geweberegeneration wird unterstützt und die Infektion wird weitgehend unterdrückt.

Iod, das dem Gel die typische Honigfarbe verleiht, unterdrückt Krankheitserreger. Der benutzte Iodkomplex wurde nicht weiter modifiziert, um allergische Reaktionen zu verhindern. Damit es bei den infizierten Wunden zu rechnen - das Iod aus der Wundabdeckung verflüchtigt sich innerhalb von 24 Stunden und dann muss der Verband auf den infizierten Wunden gewechselt werden.

Indikation des Präparats bei Hunden:

  • chronische, nicht heilende Wunden
  • brennende, eitrige Hautentzündungen
  • tiefe Wunden, Fistelhöhlen
  • akute, traumatische Wunden
  • Quetschwunden
  • Rissverletzungen, Bissverletzungen
  • nachoperatives Aufreißen der Narbe
  • schlecht heilende Narben
  • umfangreiche Schürfwunden
  • zerfallene Operationswunden
  • infizierte Wunden

 

Der Heilungsprozess